Batterien

Eine Batterie bzw. ein Akkumulator ist eine aus einer oder mehreren (nicht wiederaufladbaren) Primärzellen oder aus einer oder mehreren (wiederaufladbaren) Sekundärzellen bestehende Quelle elektrischer Energie, die durch unmittelbare Umwandlung chemischer Energie gewonnen wird.

Die Batterie-Verordnung unterschiedet 3 Kategorien:

– Gerätebatterien
– Fahrzeugbatterien
– Industriebatterien

Derzeit fallen zunehmend Lithium-Batterien und Li-Ionen-Akkus als Gerätebatterien an. Von beschädigten Li-Ionen-Batterien geht eine besondere Brand- und Gesundheitsgefährdung aus. Seit Inkrafttreten der Abfallbehandlungspflichtenverordnung 2017 gibt es neue Bestimmungen zu Lithium-Batterien. Für große Lithium-Altbatterien (> 500 g bzw. > 100 Wh) und augenscheinlich defekte Lithiumbatterien müssen spezielle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Die meisten Batteriearten enthalten giftige Schwermetalle (wie Nickel, Cadmium oder Quecksilber). Im Zuge einer entsprechenden Behandlung können all diese Metalle zurückgewonnen und wieder verwendet werden.

Die Verwertung von Batterien ist wichtig für die Umwelt und soll sicherstellen, dass Batterien nicht auf Deponien landen, wo ihre enthaltenen Schwermetalle ausgewaschen werden und dadurch Boden und Wasser kontaminieren. Auch bei der Verbrennung von Batterien werden die Schwermetalle freigesetzt und gelangen so in die Luft.

Eine Kontamination von Boden, Wasser und Luft wäre katastrophal für Mensch, Tier und Pflanze.

Recyclingprozess

  1. Sortierung
  2. Schreddern

Wiedergewonnene Materialien

  • Kunststoff
  • Metall
  • Säure
  • Blei
  • Mangan
  • Zink
  • Kobalt
  • Quecksilber
  • Cadmium
  • Nickel