by konstanze

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ERP erreicht in 2020 eine Batterie-Sammelquote von 46,9%

Im Jahr 2020 hat das herstellereigene Rücknahmesystem der European Recycling Platform (ERP) Deutschland GmbH für Geräte-Altbatterien eine Sammelquote von 46,9 Prozent erreicht und damit die gesetzlichen Vorgaben der Sammelquote übertroffen. Dies ist von einem externen Sachverständigen bestätigt worden.

Mit 3.189 Tonnen gesammelten Geräte-Altbatterien wurde der Wert des Vorjahres um mehr als 25% gesteigert. Doch nicht nur in Bezug auf die Sammelmengen hat das Rücknahmesystem Wachstum zu verzeichnen, sondern auch bei der Zahl der angeschlossenen Hersteller. Die dem Rücknahmesystem von ERP Deutschland angeschlossenen Hersteller haben 2020 insgesamt 8.491,7 Tonnen Batterien in Verkehr gebracht.

ERP hat insbesondere die Sammlung von Geräte-Altbatterien in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgeweitet um die steigenden Anforderungen des Batteriegesetzes stets erfüllen zu können. Seit 2016 bis einschließlich für das Berichtsjahr 2020 galt gemäß dem bis Ende Dezember gültigen Batteriegesetz für die herstellereigenen Rücknahmesysteme mindestens 45 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien zurücknehmen. Das am 01.01.2021 in Kraft getretene novellierte Batteriegesetz sieht ab dem Berichtsjahr 2021 eine Sammelquote von mindestens 50% vor. Es soll gewährleistet werden, dass möglichst viele Altbatterien zurückgenommen und verwertet werden, um die darin enthaltenen Materialien in die Kreislaufwirtschaft einzubringen.

Das herstellereigene Rücknahmesystem von ERP ist seit 2010 von der obersten Behörde des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt und hat seitdem eine wachsende, flächendeckende Rücknahme von Geräte-Altbatterien in Deutschland betrieben. Gesammelte Altbatterien wurden sortiert und dann spezialisierten und von ERP überprüften Verwertungsanlagen zugeführt.

Zum 31.12.2020 wurde das ERP Rücknahmesystem für Batterien eingestellt.

Den Erfolgsbericht 2020 über die Rücknahme von Gerätebatterien finden Sie hier.